23 % bessere Dämmwirkung mit Austrotherm EPS F-PLUS höchst druckfeste Austrotherm XPS TOP 50 und 70 Dämmplatten

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Geschichte

Austrotherm ist der Dämmstoffpionier in Österreich. Das Unternehmen wurde 1953 von Oswald Nowotny gegründet, der als erster Österreicher Styropor produzierte. Austrotherm ist Teil der Schmid-Industrie-Holding, zu der etwa auch Baumit und Murexin gehören.

Austrotherm Geschichte1953: Oswald Nowotny startet die Produktion von Styropor
Die Anfänge gehen auf das Jahr 1953 zurück, als Oswald Nowotny in Wien als erster Unternehmer in Österreich mit der Herstellung von Styropor begann. Oswald Nowotny konzentrierte sich in der Anfangsphase auf den Einsatz von Styropor im Dekorbereich, wie z.B. Schaufensterpuppen oder Büsten. Entwickelt wurde das expandierte Polystyrol (EPS) - wie Styropor im terminus technicus lautet - ein Jahr zuvor vom deutschen Chemiekonzern BASF Ludwigshafen.

1964: Styroporplattenwerk in Purbach
Das eigentliche Marktpotential von Styropor lag jedoch in den hervorragenden Wärmedämmeigenschaften, die Nowotny schon bald veranlassten, eine Produktionsanlage für EPS-Dämmplatten zu entwickeln. In Purbach am Neusiedlersee errichtete er im Jahr 1964 ein zusätzliches Plattenwerk, das mit seiner Kapazität von mehr als 30.000 m³ pro Jahr dem wachsenden Bedarf bis Anfang der 80er Jahre gerecht wurde.

1980: Friedrich Schmid übernimmt Nowotny
Im Jahr 1980 erwirbt der Eigentümer der Wopfinger Stein- und Kalkwerke, Friedrich Schmid, die Firma Nowotny. Mit einem Absatzvolumen von rund 18.000 m³ erwirtschaftete Nowotny damals einen Jahresumsatz von € 945.000. Die beiden Erdölschocks und die damit verbundene Teuerungswelle bei den Energieträgern machte Energiesparen speziell beim Heizen und bei der Wärmedämmung zum Gebot der Stunde. Nowotny EPS-Platten wurden auf Grund ihrer hervorragenden Eigenschaften von der heimischen Bauwirtschaft sehr rasch als hochwertiger Dämmstoff akzeptiert, sodass bereits zwei Jahre nach der Übernahme durch Friedrich Schmid die Kapazitäten erweitert werden mussten.

1982: Übernahme Styroporwerk Pinkafeld
Die notwendige Kapazitätserweiterung gelang der Firma Nowotny faktisch mit einem Schlag durch die Übernahme eines in Pinkafeld ansässigen Styroporherstellers.

1991: Dämmstoff-Know-how für Ungarn: Austrotherm Györ
Im Jahr 1991 nahm die Austrotherm Györ, ein 100%-Tochterunternehmen von Dämmstoffe Nowotny, den Betrieb im ungarischen Györ auf. Austrotherm produziert seither unter Verwendung westlicher Rohmaterialien hochwertige EPS-Dämmstoffplatten für den ungarischen Markt.

1991: Österreichs einziger XPS Hersteller
Zur Erreichung der hochgesteckten Ziele investierte das Unternehmen in knapp zwei Jahren nicht weniger als € 4 Mio. und rüstete den Standort Pinkafeld mit einer modernen Produktionsanlage aus, die eine Erweiterung der Kapazität ermöglichte. In Purbach wurde im Frühjahr 1991 die Produktion von extrudiertem Polystyrol-Hartschaumstoff, kurz XPS, aufgenommen. Bis zu diesem Zeitpunkt musste XPS in Österreich großteils von großen weltmarktbeherrschenden Chemiekonzernen importiert werden.

Die Produktionstechnologie blieb streng geheim. Umfangreiche Forschungsarbeiten und Änderungen an der Produktionsanlage in Purbach führten letztlich zum Ziel: die "rosarote" Thermopan XPS-Platte. Nowotny ist damit Österreichs einziger XPS-Hersteller.

1993: Dämmstoffe Nowotny erhält Burgenländisches Landeswappen
Im Rahmen des 40-jährigen Firmenjubiläums erhielt das Unternehmen von Landeshauptmann Stix das Burgenländische Landeswappen verliehen.

1993: Polen: Austrotherm Oswiecim nimmt Betrieb auf
Im Sommer 1993 wurde Austrotherm Polen in Oswiedim gegründet. Der Standort, rund 40 Kilometer von Kattowitz entfernt, verfügt über ein Einzugsgebiet von 4 Mio. Einwohnern.

1994: Dämmstoffe Nowotny wird Austrotherm
Um europaweit einen einheitlichen Marktauftritt sicherzustellen, firmiert das Dämmstoffunternehmen seit 1994 auch in Österreich unter Austrotherm GmbH.

1995: Neues XPS-Werk in Purbach, Staatswappen für Austrotherm
Im Frühsommer 1995 geht die neue XPS-Produktionsanlage im Werk Purbach in Vollbetrieb. Austrotherm ist damit auch ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für die beiden strukturschwachen Regionen Purbach und Pinkafeld. Am 2. Oktober 1995 wird Austrotherm im Rahmen eines Festaktes durch den Präsidenten der Burgenländischen Wirtschaftskammer, Franz Kröpfl, das Staatswappen der Republik Österreich für die hervorragende Qualität seiner Erzeugnisse und der Verdienste um die österreichische Wirtschaft verliehen.

1997: EPS-Werk Bratislava geht in Betrieb
Anfang November 1997 nahm das dritte Austrotherm Polystyrol-Hartschaumstoffwerk in Osteuropa den Vollbetrieb auf. Am nördlichen Stadtrand von Bratislava wurde nicht nur eine hochmoderne EPS-Produktionsanlage errichtet, sondern auch eine Lagerhalle und Büroräumlichkeiten adaptiert und modernisiert.

1998: ISO 9001-Zertifizierung in Rekordzeit
Austrotherm erhielt am 27. Mai 1998 von der ÖQS als einer der ersten Dämmstofferzeuger Österreichs die begehrte ISO 9001-Zertifizierung und wird damit seiner gelebten Qualitätsphilosophie voll und ganz gerecht. Innerhalb kürzester Zeit konnten alle Auflagen und Vorarbeiten abgeschlossen werden. Damit wird die bei Austrotherm bereits seit Jahren durchgeführte strenge Qualitätskontrolle schwarz auf weiß dokumentiert und lückenlos nachvollziehbar. Kunden können darauf vertrauen, dass Austrotherm Produkte sowie Qualitäts- und Servicemanagement ausnahmslos zukunftsorientierten Standards entsprechen.

1999: 2. EPS-Werk in Polen
In Skierniewice - zwischen Warschau und Lodz – ging im Juli 1999 das zweite polnische EPS-Werk der Austrotherm-Gruppe in Vollbetrieb.

1999: Austrotherm gelingt Durchbruch mit CO2-geschäumten XPS-Dämmplatten
Durch die Spitzenleistung der Austrotherm-Ingenieure ist es im August 1999 gelungen, eine neue Generation von Dämmplatten auf den Markt zu bringen. Durch die Verwendung von Luft als Zellinhalt entspricht die neue "AUSTROTHERM XPS TOP" höchsten ökologischen Anforderungen.

Ein Großteil des investierten Geldes floss dabei in Forschung, Weiterentwicklung und Umweltschutz. Der Aufwand hatte sich gelohnt: Die TOP-Generation verfügt über sehr gute Wärmedämmeigenschaften, höchste Belastbarkeit, weitestgehende Feuchtigkeitsunempfindlichkeit und entspricht mit dem erzielten Zellinhalt Luft voll den ökologischen Anforderungen der Klimabündnis-Gemeinden Österreichs.

1999: Peter Schmid zweiter Geschäftsführer
Peter Schmid, seit 1993 im Unternehmen und seit 1996 Prokurist, wurde per 1.9.1999 zum geschäftsführenden Gesellschafter bestellt.

1999: Pionierprojekt in Rumänien: EPS-Werk nimmt in Bukarest den Betrieb auf
1999 beginnt Austrotherm mit der Erschließung des rumänischen Marktes: Im September geht das neu errichtete EPS-Werk in Bukarest in Vollbetrieb. Damit startet Austrotherm in einem Hoffnungsmarkt, der mit 23 Millionen Einwohnern mittel- bis langfristig ein großes Wachstumspotential bietet.

Das neue EPS-Werk wurde an der nördlichen Stadtgrenze von Bukarest auf einem 12.000 m² großen Industrieareal errichtet. Das EPS-Werk ist auf eine Jahreskapazität von 400.000 m³ ausgelegt.

2001: Expansion in Ungarn: 2. EPS-Werk nimmt Vollbetrieb auf
In Gyöngyös - rund 80 Kilometer nordöstlich von Budapest – ging im April das zweite ungarische EPS-Werk der Austrotherm-Gruppe in Vollbetrieb.

Das neue Dämmstoffplatten-Werk wurde auf einem 26.000 m² großen Areal errichtet und beschäftigt 20 Mitarbeiter. In Gyöngyös steht nun eines der modernsten und leistungsstärksten Werke der gesamten Gruppe, die Jahreskapazität liegt bei 600.000 m³ EPS.

2003: EPS-Werk in Serbien
Im August 2003 wurde das neue sehr modere EPS-Werk in Valjevo, 80 km südlich von Belgrad eröffnet. Das neue EPS-Werk wurde auf einem 12.000 m² großen Industrieareal errichtet und mit der neuesten Produktionstechnologie "Made in Austria" ausgestattet.

2003: Ehrenzeichen für Dämmstoffpionier
Der Austrotherm-Eigentümer KR Friedrich Schmid erhält anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums von Austrotherm das Ehrenzeichen des Landes Burgenland.

2004: Eröffnung EPS-Werk in Bulgarien
In Sofia wird 2004 mit der Errichtung eines Produktionswerkes zur Herstellung von EPS-Dämmstoffen (Styropor) begonnen. Das neue EPS-Werk wird mit Produktionstechnologie "Made in Austria" ausgestattet.

2005: weitere Expansionen in Serbien
Im Jahr 2005 wird die Produktion von Austrotherm XPS in Serbien mit österreichischer Qualität aufgenommen und die Zahl der Werke auf drei vergrößert.

2006: 2. EPS-Werk in Rumänien
Im Juni wird das zweite Austrotherm EPS Werk in Horia in Nord-Ost-Rumänien eröffnet. Diese Investition ermöglicht den Export in die Ukraine und die Republik Moldawien. Im Jahr 2008 wird an diesem Standort auch die Produktion von Austrotherm XPS aufgenommen.

2007: Expansion nach Bosnien
Im nordwestbosnischen Bihac wird die Austrotherm BH d.o.o. gegründet, deren topmodernes EPS-Werk Anfang 2008 eröffnet wird. Die Investitionskosten betragen 5 Mio. € und ermöglichen den Export nach Kroatien.

Im Herbst wird dem Dämmstoffpionier für die Produktgruppe Austrotherm XPS TOP das „Österreichische Umweltzeichen“ verliehen.

2008: Erstes Austrotherm Werk in Asien, neue Werke in Bulgarien und in Ungarn
Austrotherm wagt den Sprung über den Bosporus. Im Herbst 2008 geht das erste Austrotherm EPS Werk in der Türkei in Vollbetrieb. In den Standort vor den Toren der 15 Mio. Einwohner Metropole Istanbul werden 5 Mio. Euro investiert.

Weiters wird im Bulgarischen Aitos an der Schwarzmeerküste das 2. bulgarische Austrotherm EPS Werk eröffnet.

Im Oktober 2008 wurde im ungarischen Szekszárd das dritte EPS-Werk in Ungarn feierlich eröffnet. Die Gesamtinvestitionen des mit einer Jahreskapazität von 400.000 Kubikmeter EPS ausgestatteten Werkes beliefen sich auf 5 Mio. Euro.

2009: 100%Tochterfirma in der Slowakei
Austrotherm verstärkt seine Aktivitäten in der Slowakei mit Übernahme von 100% der Tochterfirma mit Sitz in Bratislava.

2010: Ausbau in österreichischen EPS- und XPS-Werken, Auszeichnung mit Innovationspreis, Tochterfirma in Kroatien
Im Jahr 2010 wurde in die beiden österreichischen Werken und Produktentwicklung 7,7 Mio. Euro investiert. In Pinkafeld wurde in eine Produktionsanlage für die grauen besser dämmenden Austrotherm EPS PLUS Dämmplatten investiert. Deren Absatz wurde durch die groß angelegte Werbekampagne "Therma mit dem Schild von Austrotherm" stark angekurbelt. Weiters wurde die XPS-Produktion in Purbach erweitert. Dadurch ist man in der Lage, verstärkt die hochdruckfesten Austrotherm XPS TOP 50 und 70 Dämmplatten anzubieten.

Außerdem wurde Austrotherm wegen der Innovationsstärke mit dem Preis "Arbeit durch Innovation" als Landessieger Burgenland ausgezeichnet. In Zagreb wurde eine Vetriebs-Tochterfirma gegründet.

2011: neuer Co-Geschäftsführer
DI Gerald Prinzhorn wurde als neuer Geschäftsführer für Internationalisierung und Vertrieb neben dem geschäftsführenden Gesellschafter Peter Schmid bestellt.

Austrotherm erreichte für die Erfindung des revolutionären WDVS-Befestigungssystem KlebeAnker Duplex den ersten Platz des Burgenländischen Innovationspreises im Bereich Großunternehmen.


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