Passivhaus
Das Passivhaus ist das Gebäudekonzept der Zukunft, welches immer mehr an Bedeutung gewinnt. Es kommt ohne aktivem Heizsystem aus, bietet daher extrem niedrige Energiekosten und vor allem - totale Behaglichkeit im Winter und im Sommer.
Es sind Häuser ohne aktivem Heizsystem! Angenehme Wärme, perfektes Raumklima und ein wunderbares Wohngefühl sind garantiert. Wer jetzt baut, sollte sich diese Vorteile für sein neues Heim auf keinen Fall entgehen lassen.
Die wichtigsten Passivhauskriterien sind:
1. Perfekte Wand- Dach- und Fußbodendämmung
2. Keine Wärmebrücken
3. Luftdichtheit
4. Komfortlüftung
Weiters:
Ein maximaler Jahresheizwärmebedarf von ≤ 15 kWh/(m²a) – das entspricht in etwa 1,5 l Öl/m² Wohnfläche und Jahr.
Der Passivhaus-Standard von 15 kWh/m²a ergibt sich vor allem aus der ökonomischen Grundüberlegung ein gesondertes Heizsystem überflüssig zu machen, da das vorhandene Zuluftsystem die erforderliche Heizwärme transportiert. Die verbleibenden minimalen Lüftungswärmeverluste des Passivhauses werden nahezu vollständig durch kostenlose „passive“ Energiebeiträge ausgeglichen.
Passive Energiebeiträge:
Sonneneinstrahlung durch Fenster und sonstige transparente Flächen
Wärmeabgabe von Beleuchtung und elektrischen Geräten sowie
Körperwärme von Personen im Gebäude
Komfortlüftung:
Ziel ist es, Schadstoffeinträge und gesundheitsbeeinträchtigende Einflüsse so gering wie möglich zu halten.
Erforderlich sind jedenfalls 30 m³ Frischluft pro Stunde für jede Person bei normaler Betätigung.
Komfortlüftungen erfüllen diese Anforderungen, dienen einem erhöhten Komfort und sorgen für eine hygienisch einwandfreie Raumluft. Mit einem Wärmetauscher wird zudem Energie eingespart.
Geringere Staubbelastung
Keine Pollenbeeinträchtigung für Allergiker
Gerüche und Zigarettenrauch werden abgesaugt und verbreiten sich nicht im ganzen Haus
Keine Zugluft
Wenn alle Kriterien (Wand-, Dach- und Fußdämmung, Wärmebrückenfreiheit, Luftdichtheit, Ausgezeichnete Komfortlüftung) erfüllt sind, erspart man sich sogar ein gesondertes Heizsystem.
Wand- Dach- und Fußbodendämmung:
Als Beispiel wird ein unterkellertes Haus herangezogen, mit einem nicht ständig bewohnten Kellerbereich:
Perimeterdämmung mit 16 cm Austrotherm XPS TOP P
Kellerdeckendämmung mit 20 cm Austrotherm EPS W20-PLUS Dämmplatten
Wanddämmung mit 20 cm Austrotherm EPS F PLUS, der grauen Dämmplatte. Mit Austrotherm EPS F PLUS erreicht man eine um 23% bessere Dämmung als bei herkömmlichem Styropor.
Ideale Dachdämmung mit insgesamt 30 cm Dicke, entweder mit Austrotherm EPS KLEMMFIX innen oder Austrotherm EPS Aufsparrendämmung außen.
Der Fensteranschluss:
Für optimale Anschlüsse bei Fenster und Türen sind die Austrotherm Architekturelemente zu verwenden. Damit erreicht man eine entsprechende Wärmebrückendämmung und Lichteinfallerhöhung um 15%. Weiters eine noch schönere Fensterarchitektur durch eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten.
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