Austrotherm open PLUS Dachboden-Dämmelement

Druckbelastbares höchstwärmedämmendes atmungsaktives Dachboden-Dämmelement.

Produkteigenschaften

  • Atmungsaktive begehbare Oberfläche
  • Atmungsaktives Dachbodendämmelement

Technische Werte

Kantenausbildung:Stufenfalz (SF)
Plattenformat:1010 x 510 mm
Wärmeleitfähigkeit:λD = 0.031 W/(mK)
Zulässige Druckbelastbarkeit:1 t/m²
Oberfläche:Gipsfaserplatte
Stärken:120 - 200 mm

 

Für weitere technische Details siehe bitte Produktdatenblatt oder Leistungserklärung
(Downloadbereich rechts oben auf dieser Seite).

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FAQs zum Austrotherm open PLUS Dachboden-Dämmelement

Das Austrotherm open PLUS Dachboden-Dämmelement ist für die Wärmedämmung der obersten Geschoßdecke bei nicht ausgebauten Dachböden vorgesehen. Das Verbundelement kombiniert einen hochwärmedämmenden EPS-Dämmstoff mit einer begehbaren Gipsfaseroberfläche. Dadurch lassen sich Dämmung und nutzbare Gehfläche in einem Arbeitsschritt herstellen. Das spart eine separat verlegte begehbare Decklage.

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Ja. Die Oberfläche des Austrotherm open PLUS Dachboden-Dämmelements ist begehbar und mit bis zu 1 t/m² zulässig druckbelastbar. Voraussetzung sind ein ebener Untergrund, eine vollflächige und fachgerechte Verlegung sowie passende Anschlüsse. Punkt- oder Sonderlasten müssen gesondert beurteilt werden. Die Belastung muss dabei gleichmäßig in die Fläche eingeleitet werden.

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Das Produkt ist ein Verbundelement aus expandiertem Polystyrol-Hartschaum und einer zehn Millimeter starken Gipsfaserplatte. Der EPS-Dämmstoff entspricht EPS-W25. Die Deckplatte bildet die atmungsaktive, begehbare Oberfläche. Beide Bestandteile übernehmen damit klar getrennte Aufgaben im Dachbodenaufbau. Der Verbund wird als fertiges Element geliefert und gemeinsam verlegt.

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Atmungsaktiv bedeutet hier, dass der Elementaufbau Wasserdampf vergleichsweise gut passieren lässt und das Austrocknen vorhandener Baufeuchte unterstützt. Das Austrotherm open PLUS Dachboden-Dämmelement unterstützt ein bis zu fünfmal höheres Austrocknungsverhalten als herkömmliches EPS. Eine funktionierende Feuchteplanung des gesamten Decken- und Dachaufbaus bleibt dennoch erforderlich.

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Der EPS-Dämmstoff hat eine Wärmeleitfähigkeit von λD = 0,031 W/(mK). Je nach Elementdicke liegen die Wärmedurchlasswiderstände bei 3,9 bis 6,5 m²K/W und die U-Werte bei 0,26 bis 0,15 W/(m²K). Der konkrete Gesamtwert hängt vom vollständigen Deckenaufbau ab. Die drei Dicken ermöglichen eine abgestufte energetische Planung.

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Das Austrotherm open PLUS Dachboden-Dämmelement ist in 120, 160 und 200 Millimetern erhältlich. Die passende Dicke richtet sich nach dem erforderlichen Wärmeschutz und dem vorhandenen Platz am Dachboden. Maßgeblich ist die Berechnung des gesamten Aufbaus der obersten Geschoßdecke. Dabei sind auch die Höhen der vorhandenen Anschlüsse zu beachten.

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Das Austrotherm open PLUS Dachboden-Dämmelement hat Plattenabmessungen von 1.015 × 515 Millimetern. Ein Element deckt eine Fläche von 0,5 m² ab. Die Elemente sind mit einem 15 Millimeter breiten Stufenfalz ausgestattet, der eine durchgängige und passgenaue Verlegung unterstützt.

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Der umlaufende, 15 Millimeter breite Stufenfalz hilft dabei, die Elemente überlappend und mit geschlossenen Übergängen aneinanderzufügen. Dadurch lässt sich die Dämmlage reihenweise und stoßversetzt herstellen. Eine genaue Ausrichtung bleibt wichtig, damit die begehbare Oberfläche eben und die Dämmung durchgängig ausgeführt wird. So werden direkte Fugen durch die gesamte Dämmstoffdicke vermieden.

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Der Untergrund muss eben und für den Aufbau geeignet sein. Anschließend werden die Elemente reihenweise im Verband und stoßversetzt aufgelegt, sodass die Stufenfalze sauber ineinandergreifen. Randstücke werden passend zugeschnitten. Nach fachgerechter Verlegung ist die Oberfläche unmittelbar begehbar; Anschlüsse und Durchdringungen benötigen eine sorgfältige Detailausbildung. Eine lose oder unebene Auflage ist vorab zu korrigieren.

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Ja. Für Randbereiche und Einbauten können die Elemente laut Verlegehinweisen mit Stichsäge oder Fuchsschwanz zugeschnitten werden. Der Schnitt muss maßgenau erfolgen, damit möglichst keine offenen Fugen entstehen. Beschädigte Kanten oder Deckplatten dürfen die sichere Auflage und Begehbarkeit nicht beeinträchtigen. Auch der Stufenfalz muss beim Randzuschnitt passend weitergeführt werden.

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Beim Brandverhalten werden die beiden Bestandteile getrennt eingestuft: Die Gipsfaser-Deckplatte besitzt Euroklasse A2, der EPS-Dämmstoff Euroklasse E. Deshalb darf nicht das gesamte Verbundelement pauschal als nicht brennbar bezeichnet werden. Für das Projekt gelten die Anforderungen des vollständigen Decken- und Dachaufbaus. Die brandschutztechnische Bewertung bleibt deshalb immer aufbaubezogen.

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Die Dachboden-Dämmelemente müssen eben gelagert und vor Feuchtigkeit sowie direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. So bleiben Dämmkern, Stufenfalz und Gipsfaseroberfläche bis zur Verarbeitung unbeschädigt. Eine trockene, flächige Auflage ist besonders wichtig, damit die Elemente später eben und sicher zusammengefügt werden können. Beschädigte oder feuchte Elemente sollten nicht ungeprüft eingebaut werden.

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Die Gipsfaserplatte bildet eine unmittelbar begehbare Oberfläche. Die bereitgestellten Unterlagen bestätigen jedoch keinen universell fertigen Bodenbelag für jede Nutzung. Ob zusätzliche Schutz- oder Nutzschichten nötig sind, hängt von Belastung, Feuchte, gewünschter Nutzung und dem gesamten Aufbau ab und muss projektspezifisch geklärt werden. Begehbar bedeutet daher nicht automatisch für jede Nutzung geeignet.

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